Anti-Ermüdungsmatten: Was wirklich hilft und was nur Schaumstoff ist
Eine gute Matte macht aus einem harten Boden einen etwas nachgiebigen. Die Kategorie ist voll von dünnem Schaum, der binnen eines Monats platt ist, deshalb lohnen sich die Unterschiede.
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Eine Anti-Ermüdungsmatte tut etwas ganz Bestimmtes. Sie gibt einem starren Boden ein wenig Nachgiebigkeit, sodass Füße und Beine nicht die gesamte Belastung des Stehens auf Beton aufnehmen, und sie fördert winzige Haltungskorrekturen, statt Sie in einer Position verharren zu lassen.
Die ehrliche Vorbemerkung: Eine Matte hilft dort, wo Sie an einem Platz stehen. Wenn Ihre Arbeit Sie in Bewegung hält, ist eine Matte der falsche Kauf und besseres Schuhwerk der richtige. Und wenn Ihr Arbeitgeber den Boden stellt, auf dem Sie stehen, liegt es durchaus in seiner Verantwortung, über Matten nachzudenken, und nicht in Ihrer, sie zu kaufen.
1. Duronic DM-MAT1, der Bürostandard (etwa 30 bis 50 €)
Rund 19 mm hochdichter Memory-Schaum unter einem abwischbaren Bezug, und die Matte, die man am häufigsten unter Stehschreibtischen findet. Dick genug, um auf hartem Boden einen echten Unterschied zu machen, fest genug, dass man nicht watet, und der Bezug übersteht das Reinigen, was viele stoffbezogene Matten nicht schaffen. Für einen Schreibtisch oder einen einzelnen Arbeitsplatz ist sie aus gutem Grund die Standardwahl.
2. ComfiLife, das Memory-Schaum-Modell (etwa 35 bis 55 €)
Echter Memory-Schaum statt des günstigeren EVA, das ein großer Teil der Kategorie verwendet, dazu eine lange Garantie gegen ein Nachgeben des Schaums, was zeigt, was der Hersteller erwartet. Etwas weicher unter dem Fuß als die Duronic, was die einen bevorzugen und die anderen nach ein paar Stunden als zu nachgiebig empfinden. Lässt sich leicht zwischen Küche und Schreibtisch bewegen, und das ist ihr eigentlicher Vorteil.
3. Industrielle Gummimatten, das Modell für echte Böden (ab etwa 50 €)
Die gewerbliche Kategorie, vertrieben von Mattenanbietern statt von Konsumentenmarken. Vollgummi statt Schaum, meist mit Drainagelöchern oder abgeschrägter Kante, gebaut für Küchen, Werkstätten und Produktionslinien. Sie ist schwerer, hässlicher und deutlich haltbarer, und sie drückt sich dort, wo Sie stehen, nicht dauerhaft ein. Ist der Boden nass oder fettig, ist das die einzige Kategorie, die infrage kommt, denn Schaum und Feuchtigkeit vertragen sich nicht.
4. Günstige EVA-Schaumfliesen, die billige Lösung (etwa 12 bis 25 €)
Ineinandersteckbare Fliesen im Fitnessstudio-Stil. Sie sind dünn, sie verdichten sich binnen weniger Monate dauerhaft, und sie überleben keinen Rollstuhl. Sie kosten aber auch ein Zehntel und sind wirklich besser als blanker Beton. Wenn Sie herausfinden wollen, ob Ihnen eine Matte hilft, bevor Sie richtig Geld ausgeben, ist das der Weg, die Idee zu testen, und nicht der Weg, das Problem zu lösen.
Brauchen Sie wirklich eine?
Ja, wahrscheinlich: Sie stehen stundenlang im Wesentlichen auf einer Stelle; der Boden ist Beton, Fliese oder etwas ebenso Unnachgiebiges; Ihre Füße und Ihr unterer Rücken sind an Stehtagen schlechter dran als an Gehtagen.
Nein, lösen Sie erst etwas anderes: Sie bewegen sich ständig, dann ist Schuhwerk der Hebel; oder der Boden ist bereits Teppich auf einem schwimmenden Unterbau, wo der Gewinn klein ist.
Worauf Sie achten sollten
Die Dicke zählt, aber die Schaumqualität zählt mehr, und eine dicke billige Matte wird schneller platt als eine dünnere gute. Prüfen Sie die Kanten: Eine Matte, die sich wellt, ist eine Stolperfalle, und abgeschrägte Kanten gibt es genau deshalb. Überlegen Sie, ob sie reinigbar sein muss, denn Küchenmatten müssen das und Schreibtischmatten meist nicht.
Das Fazit
Duronic für den Schreibtisch, ComfiLife, wenn Sie es weicher und tragbar wollen, Gummimatten für einen echten Arbeitsboden, günstige Fliesen zum Ausprobieren. Und wenn Sie den ganzen Tag unterwegs sind, geben Sie das Geld lieber für Schuhe aus.
Sabine Krüger Sabine schreibt über Komfortprodukte für Menschen, die ihren Arbeitstag im Stehen verbringen. Sie hat Jahre auf Verkaufsflächen und in Lagerhallen verbracht und testet alles, worüber sie schreibt, in ganz normalen Schichten statt im Labor. Mehr von Sabine Krüger